Johann Karl Stadler

Dieser Artikel befasst sich mit dem Architekten Johann Karl Stadler. Zum Schauspieler siehe Johann Carl Stadler.

Johann Karl Stadler (* 28. Jänner 1871 in Reindorf; † 27. August 1917) war ein österreichischer Baumeister und Architekt.

Leben

Stadler besuchte die dreijährige Werkmeisterschule an der Staatsgewerbeschule Wien, die er 1889 abschloss. Nach einigen Praxisjahren erlangte er die Baumeisterkonzession und machte sich 1904 selbstständig. Neben der Errichtung von Wohnhäusern trat er auch als Bauunternehmer auf. Stadler fiel mit 46 Jahren im Ersten Weltkrieg, der Ort ist unbekannt.

Bedeutung

Johann Stadler war nur wenige Jahre vor dem Ersten Weltkrieg tätig. Seine Miet- und Wohnhäuser zeigen secessionistischen Dekor und eine meist flächige Fassade. Manche eigenwilligen Lösungen nehmen die Neue Sachlichkeit vorweg.

Werke

  • Miethäuser, Zentagasse 14, Zentaplatz 6–7, Stolberggasse 20, Wien 5 (1905)
  • Miethaus, Gratian-Marx-Straße 8, Wien 11 (1905)
  • Miethaus, Längenfeldgasse 6, Wien 12 (1906)
  • Miethausgruppe, Schwendergasse 1–1a, Wien 15 (1906)
  • Wohnhaus, Starkenburggasse 54, Wien 16 (1909)
  • Miethaus, Große Schiffgasse 19, Wien 2 (1912)
  • Johann Karl Stadler. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007.
Personendaten
NAME Stadler, Johann Karl
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Baumeister und Architekt
GEBURTSDATUM 28. Januar 1871
GEBURTSORT Reindorf
STERBEDATUM 27. August 1917